Baustelle Heimat

Dokumentarfilm / 90 min / in Produktion

Der Bau der ersten Moschee Thüringens in dem kleinen Dorf Marbach sorgt für Spannungen zwischen alten und neuen Nachbarn. Doch eine interkulturelle Sozialmaßnahme im Dorf bietet Hoffnung. Vertreter beider Gruppen werden gebeten, regelmäßig an gemeinsamen Aktivitäten, wie dem Bauen eines Floßes, teilzunehmen. Wird ein Miteinander in der Provinz gelingen?

 

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MATTHIAS (45) und SULEMAN (39) sind durch den Neubau einer Moschee in dem thüringer Dorf Marbach seit kurzem neue Nachbarn. Während der Bauarbeiter Matthias, aus Angst vor Veränderungen, den Kontakt mit der neuzugezogenen muslimischen Gemeinde meidet und sich als Burschenvater an altdeutsche Werte klammert, kämpft Suleman als Vorstand der Gemeinde gegen die anhaltende Ablehnung im Dorf und für die Realisierung seines Bauvorhabens. Im Dorf herrscht absoluter Stillstand. Beide Gemeinden bauen aus Angst voreinander getrennt an ihren Vorstellungen von Heimat: die Zäune der alten Dorfbewohner werden immer höher, während der Bau der Moschee immer mehr voranschreitet. Doch eine interkulturelle Sozialmaßnahme im Dorf bietet Hoffnung. Die Vertreter beider Gruppen, Suleman und Matthias, werden aufgefordert, regelmäßig für gemeinsame Aktivitäten, wie dem Bauen eines Floßes oder dem Reinigen der Dorfstraßen, zusammenzukommen. Auf dem Weg in mögliche Zukünfte werden die beiden während und nach ihren Maßnahmen im Alltag innerhalb ihres sozialen Kreises begleitet. Wie und was verändert sich? Welche Qualitäten haben die Begegnungen? Wird ein gemeinsames Miteinander gelingen und über den sozialen Kreis hinaus im gesamten Dorf Brücken schlagen?

 

Team

Buch und Regie: Hannes Schilling
Produzenten: Arto Sebastian, Karoline Henkel, Jasper Mielke
Kamera: Samuel Hölscher
Editorin: Isabella Kohl


Info

Produzent: Wood Water Films

Produktionsjahr: 2019/20

Status: In Entwicklung